Erfolg bei Klausuren: So lerne ich!

Kaum sind die Weihnachtsferien vorbei, beginnt auch schon der Lernstress für die anstehende Klausuren-Phase. Die Vorbereitung dafür schaut jedoch in der Uni etwas anders aus als in der Schule, da man viel mehr Stoff in viel kürzerer Zeit lernen muss. Ich zeige euch wie ich dabei vorgehe, um erfolgreich meine Klausuren zu meistern.

  1. Mitschriften während der Vorlesung:

Wer kennt es nicht? Das Thema, welches gerade in der Vorlesung behandelt wird, ist extrem langweilig und die einschläfernde Stimme des Profs ist auch nicht gerade förderlich. Dann kann es schnell passieren, dass man auf Amazon, Netflix und Co landet und man verlässt schließlich den Hörsaal genauso schlau wie davor. Manchmal muss man sich aber einfach zwingen zuzuhören und aktiv mitzuschreiben. Selbst wenn die vorgetragenen Folien später online gestellt werden, stehen dort meist nur sehr oberflächliche Informationen, die zum Lernen nicht ausreichen. Deshalb lade ich mir davor den aktuellen Foliensatz herunter und schreibe anschließend in Adobe Acrobat (kostenlos) mir wichtig erscheinende Notizen mit.

  1. Rechtzeitig Zusammenfassungen schreiben:

Natürlich ist es viel bequemer sich einfach die Zusammenfassung eines Kommilitonen zu besorgen, jedoch lernt man in der Regel auch bereits während man die behandelten Inhalte zusammenfasst. Es ist wichtig, dass man sich das Gelernte in seinen eigenen Worten aufschreibt, um es auch tatsächlich zu verstehen. Selten wird in Klausuren danach gefragt etwas auswendig wiederzugeben, sondern es werden häufig Verständnisfragen gestellt, die man nur beantworten kann, wenn man sich auch tatsächlich mit dem Thema auseinandergesetzt hat.
Wenn man hochmotiviert ist, kann man natürlich nach jeder Vorlesung sofort die Inhalte zusammenfassen, aber das mache ich persönlich nicht. Dennoch ist es wichtig frühzeitig damit anzufangen, um nicht zu viel Stress zu haben. Ich fange normalerweise etwa 4 Wochen vor der Klausur damit an, wobei es auch darauf ankommt wie viele Klausuren ich schreibe und ob ich währenddessen noch Projektabgaben habe.

  1. Altklausuren!

Fragt auf jeden Fall eure Professoren oder Studierende aus höheren Semestern nach Altklausuren und bearbeitet diese. Oft erkennt man dadurch bestimmte Muster des Profs, wobei man merkt worauf man seinen Schwerpunkt beim Lernen setzen sollte. Es gibt häufig Fragen, die jedes Jahr aufs Neue gerne gestellt werden und damit könnt ihr dann schon mal punkten.

  1. Lerngruppen:

Selbst wenn man sich noch so viele YouTube-Tutorials anschaut, manchmal steht man einfach auf dem Schlauch und kommt bei bestimmten Fragen nicht weiter. In diesem Fall ist es wichtig, sich seine Fragen zu notieren und diese entweder dem Professor zu stellen oder aber sich mit einer Lerngruppe trifft und es dort bespricht. Ich habe selbst keine richtige Lerngruppe, aber vor den Klausuren treffen Venus, Sophia, Sina und ich uns häufig, um unsere Antworten bei Altklausuren zu vergleichen und offene Fragen zu klären.

  1. Effizientes Lernen:

Man kann letztendlich 10 Stunden am Stück lernen, aber am Ende des Tages dennoch kaum etwas geschafft haben. Es kommt also nicht darauf an wie lange man lernt, sondern wie effizient man dabei ist. Jeder hat seine Zeiten, an denen er am lernfähigsten ist, bei mir ist das zwischen 10 und 16 Uhr (im Sommer auch länger), dieses Zeitfenster nutze ich dann entsprechend aus. Das Problem dabei ist meistens, dass man sich durch Handy, Laptop oder Familie/Mitbewohner ablenken lässt. Deshalb habe ich mir angewöhnt, immer wieder (ca. alle 45 Minuten) kleine Pausen einzulegen und nach 3 Stunden dann noch eine längere Pause. Somit schaffe ich es während ich lerne, mich ausschließlich mit dem Stoff zu beschäftigen und nicht auf andere Einflüsse zu achten.

 

Jetzt wünsche ich euch viel Erfolg bei euren Klausuren und vergesst nicht zwischendurch auch mal etwas zu entspannen!

Alina

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